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"Cash is king?!"

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Denken Sie daran, wie Ihr tägliches Leben immer digitaler und schneller wird. Da passt „Cash“ im ersten Blick irgendwie nicht dazu.

Der Eindruck entsteht, dass „Cash“ eher ein Thema der „old economy“ ist. Wahrscheinlich können Sie heute auch eine relativ lange Zeit ohne Bargeld „überleben“. In Nordamerika oder auch in Ländern wie Schweden kommen Sie gänzlich ohne Bargeld aus. Wenn Sie daran denken, an welchen Orten in ihrem direkten Umfeld Sie tatsächlich ausschließlich mit Bargeld bezahlen müssen,

fallen Ihnen wahrscheinlich nur mehr ganz kleine Geschäfte und sogenannte „persönliche Dienste“ ein, wie der Friseur, der Gärtner und der Nachhilfelehrer.

„Cash is king“ lautet eine gängige Phrase, wenn es darum geht festzuhalten, dass man flüssige Mittel benötigt um handlungsfähig zu bleiben. Investitionen sind für die langfristige Unternehmensentwicklung wichtig, für ein aktives Handeln des Unternehmens ist jedoch Liquidität entscheidend.  Nach dem Börsencrash 1987 und der Wirtschaftskrise 2008 war es eine konventionelle Strategie auf Unternehmensseite, eher mehr auf flüssige Mittel zu setzen als voll investiert zu sein und damit Flexibilität zu verlieren.

Leicht finden sich Parallelen zur Gebarung von Haushalten. Vorhandene Kontokorrentkredite am Bankkonto und mögliche Kreditlimits von Kreditkarten, bestimmen die finanziellen Möglichkeiten von Privatpersonen. Wenn nichts mehr geht, weil alles ausgenützt ist, geht eben nur mehr Bargeld. Da heißt es dann „nur Bares ist Wahres“, womit wir den Kreis zu „cash is king“ geschlossen haben. Cash garantiert also auf allen Ebenen Handlungsfreiheit, egal ob im Unternehmen oder als Privatperson.

Eine zuletzt von Accenture - einer der weltweit größten Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister und Nachfolgeunternehmen von Anderson Consulting – publizierte Studie zeigt, dass 63% der Befragten wöchentlich eine Kreditkartenzahlung durchführen, was einer 10%-igen Steigerung in den letzten vier Jahren entspricht. Weiter unangefochten an erster Stelle der Bezahlmethoden ist nach dieser Studie mit 66% die Bezahlung per Erlagschein.

Österreich ist im Finanzbereich ein traditionelles Land, insbesondere wenn es um Bezahlsysteme geht, sind wir Österreicher eher träge. Das dürfte wohl auch unserem Gefühl für Sicherheit besser entsprechen. Denn in einer aktuellen Untersuchung von paysafe (siehe u.a. Grafiken) – einem international tätigen Anbieter von unterschiedlichen Bezahlsystemen (siehe auch www.paysafe.com/de/) - glauben 55% der Österreicher, dass die „Bezahlung auf offene Rechnung“ die sicherste Bezahlart ist. Vor allem auch deshalb, weil zum Zeitpunkt der Bezahlung, der Konsument die Ware bereits in den eigenen Händen hält und er damit sicher ist, dass er kein Kaufrisiko eingeht.

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Das Thema Sicherheit hat noch einen anderen Aspekt. Kaum zu glauben, aber Accenture hat ermittelt, dass seit 2013 die Kreditkartenunternehmen jährlich eine 18%-ige Zunahme bei der Uneinbringlichkeit von Kreditkartenzahlungen hinnehmen müssen. Für 2018 werden unglaubliche $31 Mrd. an Verlusten, erwartet, die durch betrügerische Handlungen entstehen. Die Betrugsthematik nimmt also zu und es wird immer schwieriger für Unternehmen die Bezahlsysteme anbieten, den Betrügern auf der Spur zu sein oder Ihnen im Idealfall sogar einen Schritt voraus zu sein. Sicherheit und Einfachheit widersprechen einander oft. Die Unternehmen sehen sich großen Herausforderungen konfrontiert, wenn es um diesen Zielkonflikt geht. Die Antwort liegt vielleicht zukünftig vermehrt bei biometrischen Kontrollen. Ob die Kunden diese Entwicklung annehmen werden, wird wohl von der Einfachheit abhängen, wie die biometrischen Sicherheitsvorkehrungen in den Workflow eingebunden werden können.

Aus Lieferantensicht haben wir innerhalb der Credit Solution GmbH die Thematik von adäquaten Bezahlsystem in der Customer journey ausführlich, mit Unternehmen im Segment der „Utilities“, diskutiert. Also Unternehmen, die in der Strom-, Gas-, Fernwärme- und  Wasserversorgung tätig sind. Der gemeinsame Tenor unserer Gesprächspartner liegt darin, dass so gut wie alle der Meinung sind, dass Bezahlung auf offene Rechnung und Bankeinzug in Österreich führend sind, wenn es um das Privatkundengeschäft (B2C) geht. Je nach Branche, decken unsere Kunden in diesem Segment in etwa bereits 70 bis 80% der Zahlungen über diese herkömmliche Schiene ab. Für die restlichen 20 bis 30% braucht es zukünftig bessere, nämlich modernere, digitale Alternativen. Dabei geht es einerseits um „convenience“ in der „customer journey“ und andererseits um Sicherheit. Bezahlmöglichkeiten wie über Klarna, Paypal und ähnlichen decken den einen Teil ab. Für all diese Systeme brauchen die Konsumenten aber flüssige Mittel am Bankkonto. Neu ist, dass unsere Kunden im Utility-Umfeld der Meinung sind, dass auch Barzahlsysteme wie paysafecash (www.paysafecash.com/de-at/) und barzahlen.de (www.barzahlen.de/de/) ihre Berechtigung haben werden. Alle Befragten gehen davon aus, dass diese neuen Bezahlmöglichkeiten zukünftig in etwa einen 10%- bis 15%-Anteil am Kuchen jener Kunden haben werden, die nicht schon über einen Bankeinzug die offene Rechnung abbuchen lassen. Im Fall von Barzahllösungen gilt auch „cash is king“. Eine Win-Win-Situation für Unternehmen und für Privatpersonen. Der Kunde kann mit Bargeld in der Trafik oder an der Tankstelle seine Rechnung bezahlen und die Lieferanten bekommen sofort ihr Geld. Als zusätzlicher ganz großer Vorteil, bringt diese Bezahlform mit sich, dass es weder beim Kunden noch beim Lieferanten ein Sicherheitsrisiko gibt. AcceptEasy hat als moderne Bezahlplattform sowohl paysafecash als auch barzahlen.de integriert.

Weitere Infos gerne unterhttp://www.credit-solution.com/de/ oder unter  https://www.accepteasy.com/us/services


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